Klangart 2017
Konzertreihe mit großen Namen

Unter dem Namen Klangart wird von der Cragg Foundation eine Konzertreihe veranstaltet, die heuer zum neunten Mal stattfindet. Spielort der Konzerte ist der Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal. Künstler aus aller Welt sind eingeladen, sich von der ganz eigenen Atmosphäre des Ortes inspirieren zu lassen. Der Skulpturenpark Waldfrieden wurde von dem britischen Bildhauer Tony Cragg in seiner Wahlheimat Wuppertal 2008 eröffnet. Entstanden ist ein Ausstellungszentrum, das neben seinen zahlreichen eigenen Werken bedeutende Künstler der Moderne und Gegenwart, inmitten des weitläufigen Wald- und Wiesengeländes und in Wechselausstellungen vorstellt.

Die Konzertreihe wurde im Mai mit einem “Wandelkonzert” gestartet. Am Samstag, dem 15. Juni kam Ralph Towner in den Skulpturenpark. Haupteinfluss des Bandleaders (Oregon) und Gitarristen ist die Musik eines Pianisten: Bill Evans . Alleine auf der Bühne vor der Villa Waldfrieden, nur mit seinen 6- und 12-saitigen Gitarren zur Hand, stellte Towner sich der Herausforderung, „die Interaktionen eines kleinen Ensembles auf die Gitarre selbst zu übertragen“.

Gitarrist John Scofield , der am Samstag, dem 22. Juli auf die Bühne treten wird, ist einerseits begeisternder Jazzvirtuose, andererseits mitreißender Groovemeister. Welchen „Sco“ das Publikum im Skulpturenpark erwarten darf, deutet schon der Name des Band-Projekts an: Überjam. Das Quartett mit Drum-Legende Dennis Chambers dürfte mit treibenden Funk-Grooves für ein paar hitzige Stunden im Hochsommer sorgen.

Der Titel seines Albums „El Viaje (The Journey)“ ist programmatisch für die Musik von Harold López-Nussa , der am Sonntag, dem 23 Juli zu Besuch kommt. In Havanna geboren und dort verwurzelt, bricht der junge Pianist immer wieder zu Reisen in die Welt auf, sammelt Einflüsse ein und integriert sie in seine eigene Spielart von Latin Jazz. Sein Einzelnotenspiel habe ähnlich viel Grazie wie das von Herbie Hancock, seine Zwei-Faust-Attacken seien so belebend wie die von Chick Corea, schrieb DownBeat.

Sein mit John McLaughlin und Paco de Lucía aufgenommenes Live-Album „Friday Night in San Francisco“ ist eine der erfolgreichsten Jazzplatten. Mit seinem Programm World Sinfonia führt Gitarrenvirtuose Al Di Meola sein Publikum am Samstag, dem 5. August auf eine emotional bewegende Reise durch die Klänge dieser Welt. Neben Songs von Astor Piazzolla und Lennon/McCartney stehen auch eigene Stücke aus seinem breiten Repertoire auf dem Programm.

Die große Weltkarriere der „goldenen Stimme von Mali“ begann, als Salif Keita 1984 nach Paris emigrierte. In seiner Musik brachte er westafrikanische Traditionen und frühe Einflüsse aus Blues und Jazz mit aktuellen Pop-Sounds zusammen. In den letzten Jahren hat er sich wieder mehr der akustischen Musik seiner Heimat zugewandt. Mit seiner von traditionellen afrikanischen Instrumenten geprägten Band wird er am Sonntag, dem 6. August einen Querschnitt seines Schaffens bieten.

Mit akustisch und visuell überwältigenden Konzerten hat sich der finnische Akkordeonvirtuose Kimmo Pohjonen nicht nur in der Weltmusikszene einen Namen gemacht. Elemente aus Folk, Dance, Klassik, Rock und Avantgarde fließen in seiner energiegeladenen Musik ganz selbstverständlich zusammen. Dabei hat er auch eine ganz eigene Art des Akkordeonspiels entwickelt: Über das eigens für ihn gebaute Akkordeon steuert er zugleich elektronische Effekte. In der Live-Umsetzung seines aktuellen Albums „Sensitive Skin“ stehen ihm am Samstag, dem 26. August, seine Töchter Inka und Saana Pohjonen zur Seite.

Ein wichtiger Aspekt von Klanart ist der Skulpturenpark selbst – mit seiner weitläufigen Anlage, der denkmalgeschützten Villa, den vielen Skulpturen von Gastgeber Tony Cragg und anderen Weltkünstlern sowie den Sonderausstellungen von Klaus Rinke (bis 25. Juni) bzw. Imi Knoebel (ab 15. Juli). Die Besucher sind eingeladen, vor den Konzerten einen ausgiebigen Spaziergang durch den weitläufigen Park zu unternehmen und das einzigartige Ambiente auf sich wirken zu lassen. Der Besuch des Skulpturenparks Waldfrieden ist im Eintritt enthalten.

Weitere Infos im Internet unter skulpturenpark-waldfrieden.de

Orientierungshilfe

2017
Konzertreihe mit großen Namen

Unter dem Namen Klangart wird von der Cragg Foundation eine Konzertreihe veranstaltet, die heuer zum neunten Mal stattfindet. Spielort der Konzerte ist der Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal. Künstler aus aller Welt sind eingeladen, sich von der ganz eigenen Atmosphäre des Ortes inspirieren zu lassen. Der Skulpturenpark Waldfrieden wurde von dem britischen Bildhauer Tony Cragg in seiner Wahlheimat Wuppertal 2008 eröffnet. Entstanden ist ein Ausstellungszentrum, das neben seinen zahlreichen eigenen Werken bedeutende Künstler der Moderne und Gegenwart, inmitten des weitläufigen Wald- und Wiesengeländes und in Wechselausstellungen vorstellt.

Die Konzertreihe wurde im Mai mit einem “Wandelkonzert” gestartet. Am Samstag, dem 15. Juni kam Ralph Towner in den Skulpturenpark. Haupteinfluss des Bandleaders (Oregon) und Gitarristen ist die Musik eines Pianisten: Bill Evans . Alleine auf der Bühne vor der Villa Waldfrieden, nur mit seinen 6- und 12-saitigen Gitarren zur Hand, stellte Towner sich der Herausforderung, „die Interaktionen eines kleinen Ensembles auf die Gitarre selbst zu übertragen“.

Gitarrist John Scofield , der am Samstag, dem 22. Juli auf die Bühne treten wird, ist einerseits begeisternder Jazzvirtuose, andererseits mitreißender Groovemeister. Welchen „Sco“ das Publikum im Skulpturenpark erwarten darf, deutet schon der Name des Band-Projekts an: Überjam. Das Quartett mit Drum-Legende Dennis Chambers dürfte mit treibenden Funk-Grooves für ein paar hitzige Stunden im Hochsommer sorgen.

Der Titel seines Albums „El Viaje (The Journey)“ ist programmatisch für die Musik von Harold López-Nussa , der am Sonntag, dem 23 Juli zu Besuch kommt. In Havanna geboren und dort verwurzelt, bricht der junge Pianist immer wieder zu Reisen in die Welt auf, sammelt Einflüsse ein und integriert sie in seine eigene Spielart von Latin Jazz. Sein Einzelnotenspiel habe ähnlich viel Grazie wie das von Herbie Hancock, seine Zwei-Faust-Attacken seien so belebend wie die von Chick Corea, schrieb DownBeat.

Sein mit John McLaughlin und Paco de Lucía aufgenommenes Live-Album „Friday Night in San Francisco“ ist eine der erfolgreichsten Jazzplatten. Mit seinem Programm World Sinfonia führt Gitarrenvirtuose Al Di Meola sein Publikum am Samstag, dem 5. August auf eine emotional bewegende Reise durch die Klänge dieser Welt. Neben Songs von Astor Piazzolla und Lennon/McCartney stehen auch eigene Stücke aus seinem breiten Repertoire auf dem Programm.

Die große Weltkarriere der „goldenen Stimme von Mali“ begann, als Salif Keita 1984 nach Paris emigrierte. In seiner Musik brachte er westafrikanische Traditionen und frühe Einflüsse aus Blues und Jazz mit aktuellen Pop-Sounds zusammen. In den letzten Jahren hat er sich wieder mehr der akustischen Musik seiner Heimat zugewandt. Mit seiner von traditionellen afrikanischen Instrumenten geprägten Band wird er am Sonntag, dem 6. August einen Querschnitt seines Schaffens bieten.

Mit akustisch und visuell überwältigenden Konzerten hat sich der finnische Akkordeonvirtuose Kimmo Pohjonen nicht nur in der Weltmusikszene einen Namen gemacht. Elemente aus Folk, Dance, Klassik, Rock und Avantgarde fließen in seiner energiegeladenen Musik ganz selbstverständlich zusammen. Dabei hat er auch eine ganz eigene Art des Akkordeonspiels entwickelt: Über das eigens für ihn gebaute Akkordeon steuert er zugleich elektronische Effekte. In der Live-Umsetzung seines aktuellen Albums „Sensitive Skin“ stehen ihm am Samstag, dem 26. August, seine Töchter Inka und Saana Pohjonen zur Seite.

Ein wichtiger Aspekt von Klanart ist der Skulpturenpark selbst – mit seiner weitläufigen Anlage, der denkmalgeschützten Villa, den vielen Skulpturen von Gastgeber Tony Cragg und anderen Weltkünstlern sowie den Sonderausstellungen von Klaus Rinke (bis 25. Juni) bzw. Imi Knoebel (ab 15. Juli). Die Besucher sind eingeladen, vor den Konzerten einen ausgiebigen Spaziergang durch den weitläufigen Park zu unternehmen und das einzigartige Ambiente auf sich wirken zu lassen. Der Besuch des Skulpturenparks Waldfrieden ist im Eintritt enthalten.

Weitere Infos im Internet unter skulpturenpark-waldfrieden.de

Textdatum: 2017-07-06  
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Textrechte:
© Cragg Foundation, re-book marketing & kommunikation  
Artikelfoto/s: © Prisca Lobjoy (Salif Keita), Cragg Foundation
Ident-Code: 11753/518/1


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