Fei Scho
Mit alpiner Weltmusik auf Tour

Nach der Umbesetzung der Band 2012 ist „Aussegrasn“ bereits das zweite Album der Band in neuer Besetzung und verspricht noch vielseitiger und origineller zu sein, wie alle bisherigen. Denn Aussegrasn – das ist bayerisch – bedeutet so viel wie „etwas Neues ausprobieren“ oder „über den Tellerrand schauen“ und steht programmatisch für den künstlerischen Ansatz von FEI SCHO. FEI SCHO macht im weitesten Sinne Alpine Weltmusik, aber eigentlich passt ihre Musik nicht so recht in eine Schublade – denn sie haben mit ihrem neuen Album sehr weit „aussegrast“.

Statistisch gesehen sind die Alben von Fei Scho zu etwa 70 – 80 % eine Instrumentalangelegenheit. Die Musik – Melodien, Harmonien, Rhythmen – spielt die erste Geige (oder hier besser Trompete oder Akkordeon). Trotzdem gibt es wohl kaum eine Band, die mit so wenig Worten so tolle Geschichten erzählen kann. Vom ersten Ton an findet man sich als Hörer mittendrin in einer spannenden Handlung voller Humor, großen und kleinen Gefühlen, Skurrilitäten und überraschenden Wendungen. Das meiste passiert dabei im Kopf, aber Fei Scho sind virtuos darin, mit hintersinnigen Titeln die Fantasie anzuregen. Die Stücke auf Aussegrasn tragen Überschriften wie „Versöhnungslandler mit dem blöden Leben“, „Suppenslalom“, „Schee dass’s do bist“ oder „Astromat“ und sind musikalisches Kopfkino: Jeder dreht seinen eigenen Film, ob Komödie, Liebesfilm oder Science Fiction.

Wie das geht? Die fünf Fei Schos Anschi Hacklinger, Robert Alonso, Helmut Sinz, Martin Lidl und Schorsch Karrer sind nicht nur perfekt an ihren diversen Instrumenten, sondern verstehen, was es bedeutet, Lieder zu schreiben. Sie haben ein Gefühl für Atmosphäre, Spannungsbögen, Brüche und Ohrwürmer. Auf Aussegrasn bleiben sie ihrem Konzept der „alpinen Weltmusik“ treu, von amerikanischem Folk und Balkanklängen über Jazz und Bossa Nova bis zum Jodler und Landler ist alles dabei. Auch der ein oder andere „Popsong“ darf nicht fehlen. Doch zwischen all den Zitaten finden Fei Scho in den durchdacht komponierten Arrangements viele eigene Formulierungen und entdecken diesmal nebenbei auch ihre Liebe zu schrägen Sounds, spacigen Grooves und zum Jammen á la Krautrock. Ob mit „Aussegrasn“ vielleicht doch eine ganz andere Art von Gras gemeint ist?

Aktuelle Tourdaten:
2017-10-21      Memmingen
2017-12-02      Passau
2018-04-14      Freising

Orientierungshilfe

2017
Mit alpiner Weltmusik auf Tour

Nach der Umbesetzung der Band 2012 ist „Aussegrasn“ bereits das zweite Album der Band in neuer Besetzung und verspricht noch vielseitiger und origineller zu sein, wie alle bisherigen. Denn Aussegrasn – das ist bayerisch – bedeutet so viel wie „etwas Neues ausprobieren“ oder „über den Tellerrand schauen“ und steht programmatisch für den künstlerischen Ansatz von FEI SCHO. FEI SCHO macht im weitesten Sinne Alpine Weltmusik, aber eigentlich passt ihre Musik nicht so recht in eine Schublade – denn sie haben mit ihrem neuen Album sehr weit „aussegrast“.

Statistisch gesehen sind die Alben von Fei Scho zu etwa 70 – 80 % eine Instrumentalangelegenheit. Die Musik – Melodien, Harmonien, Rhythmen – spielt die erste Geige (oder hier besser Trompete oder Akkordeon). Trotzdem gibt es wohl kaum eine Band, die mit so wenig Worten so tolle Geschichten erzählen kann. Vom ersten Ton an findet man sich als Hörer mittendrin in einer spannenden Handlung voller Humor, großen und kleinen Gefühlen, Skurrilitäten und überraschenden Wendungen. Das meiste passiert dabei im Kopf, aber Fei Scho sind virtuos darin, mit hintersinnigen Titeln die Fantasie anzuregen. Die Stücke auf Aussegrasn tragen Überschriften wie „Versöhnungslandler mit dem blöden Leben“, „Suppenslalom“, „Schee dass’s do bist“ oder „Astromat“ und sind musikalisches Kopfkino: Jeder dreht seinen eigenen Film, ob Komödie, Liebesfilm oder Science Fiction.

Wie das geht? Die fünf Fei Schos Anschi Hacklinger, Robert Alonso, Helmut Sinz, Martin Lidl und Schorsch Karrer sind nicht nur perfekt an ihren diversen Instrumenten, sondern verstehen, was es bedeutet, Lieder zu schreiben. Sie haben ein Gefühl für Atmosphäre, Spannungsbögen, Brüche und Ohrwürmer. Auf Aussegrasn bleiben sie ihrem Konzept der „alpinen Weltmusik“ treu, von amerikanischem Folk und Balkanklängen über Jazz und Bossa Nova bis zum Jodler und Landler ist alles dabei. Auch der ein oder andere „Popsong“ darf nicht fehlen. Doch zwischen all den Zitaten finden Fei Scho in den durchdacht komponierten Arrangements viele eigene Formulierungen und entdecken diesmal nebenbei auch ihre Liebe zu schrägen Sounds, spacigen Grooves und zum Jammen á la Krautrock. Ob mit „Aussegrasn“ vielleicht doch eine ganz andere Art von Gras gemeint ist?

Textdatum: 2017-06-14  
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Artikelfoto/s: © Andreas Hoernisch
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