Das Konzert
Film von Radu Mihaileanu

Radu Mihaileanus impulsive, herzerwärmende Komödie DAS KONZERT gehört mit zwei „Césars“ zu den Gewinnern der diesjährigen französischen Filmpreise. Der Film wurde in Paris für die Beste Musik von Armand Amar und für den Besten Ton von Pierre Excoffier, Bruno Tarrière und Selim Azzazi ausgezeichnet. Allein in Frankreich ließen sich bisher mehr als zwei Millionen Besucher vom vielfach ausgezeichneten Film des französisch-rumänischen Regisseurs begeistern.

Der Inhalt des Films
Andreï Filipov (ALEXEÏ GUSKOV) galt einst als Wunderknabe, als Dirigent des legendären Bolschoi-Orchester feierte er Triumphe. Inzwischen ist er 50 Jahre alt und arbeitet immer noch am selben Haus – mittlerweile jedoch als Putzmann. Seine Weigerung während des kommunistischen Regimes – „Zionisten sind Volksfeinde!“ – jüdische Mitmusiker zu entlassen, hat ihn den Posten gekostet – und auch seinem besten Freund Sacha Grossman (DMITRI NAZAROV). Da fällt ihm eines Tages, während er das Büro seines Chefs reinigt, zufällig ein Fax des Pariser „Théâtre du Châtelet“ in die Hände. Der dortige Direktor Olivier Morne Duplessis (FRANÇOIS BERLÉAND) sucht händeringend Ersatz für die indisponierten Philharmoniker aus San Francisco.

Kurz entschlossen steckt Andreï das Fax ein und löscht die dazugehörige E-Mail. Er beschließt, das Orchester in alter Besetzung wieder aufleben zu lassen und an Stelle des jetzigen in der französischen Metropole zu spielen. Ein schwieriges Unterfangen, denn die Ex-Kollegen, sind in alle Winde zerstreut, arbeiten inzwischen als Möbelpacker, Taxifahrer, Straßenmusiker, Handyverkäufer und Flohmarkthändler – ja einer liefert sogar die Soundeffekte für Pornofilme. An der Seine bereitet man sich unterdessen fieberhaft darauf vor, das legendäre Orchester zu empfangen. Es gilt vor allem, die französische Geigerin Anne-Marie Jacquet (MÉLANIE LAURENT) zu kontaktieren. Andreï hat für seine Teilnahme nämlich eine Bedingung gestellt: Das junge Talent soll ein Solo beim Auftritt des Orchesters spielen. Derweilen macht sich die wilde Truppe auf den Weg in den Westen – eine Reise mit höchst ungewissem Ausgang …

LeConcert7_72Radu Mihaileanu („Zug des Lebens“, „Geh und lebe”) ist ein fulminanter, rasanter, leidenschaftlicher und tiefsinniger Film über Menschlichkeit, Liebe, Verantwortung und die alles verbindende Macht der Musik gelungen. In den Hauptrollen spielen neben dem russischen Stardarsteller Aleksei Guskov, Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“,„Keine Sorge mir geht’s gut”), Miou-Miou („Anleitung zum Träumen“), Dimitri Nazarov und François Berléand („Geheime Staatsaffären”). Unterstützt werden sie von einem wunderbaren Schauspieler-Ensemble, dem man die Lust am Spiel und an der Musik anmerkt. Und nicht zuletzt spielt Tschaikowskys einziges Violinkonzert natürlich die größte Rolle.

DAS KONZERT ist eine Produktion von OÏ OÏ OÏ PRODUCTIONS und LES PRODUCTIONS DU TRÉSOR. Die Césars gingen an Armand Amar („Van Gogh”, „Bonjour Sagan”) für die Musik und für den Ton an Pierre Excoffier („Keine Sorge, mir geht’s gut”, „Kann das Liebe sein?”), Bruno Tarrière („Der Mongole”, „Alexander”) und Sélim Azzazi („Micmacs”, „Die Schachspielerin”).

Kinostart: 29.07.2010
im Concorde Filmverleih
mit Mélanie Laurent, Aleksei Guskov, Dmitri Nazarov, Miou-Miou / Frankreich 2009, Scope, 122 min

2010
Film von Radu Mihaileanu

Radu Mihaileanus impulsive, herzerwärmende Komödie DAS KONZERT gehört mit zwei „Césars“ zu den Gewinnern der diesjährigen französischen Filmpreise. Der Film wurde in Paris für die Beste Musik von Armand Amar und für den Besten Ton von Pierre Excoffier, Bruno Tarrière und Selim Azzazi ausgezeichnet. Allein in Frankreich ließen sich bisher mehr als zwei Millionen Besucher vom vielfach ausgezeichneten Film des französisch-rumänischen Regisseurs begeistern.

Der Inhalt des Films
Andreï Filipov (ALEXEÏ GUSKOV) galt einst als Wunderknabe, als Dirigent des legendären Bolschoi-Orchester feierte er Triumphe. Inzwischen ist er 50 Jahre alt und arbeitet immer noch am selben Haus – mittlerweile jedoch als Putzmann. Seine Weigerung während des kommunistischen Regimes – „Zionisten sind Volksfeinde!“ – jüdische Mitmusiker zu entlassen, hat ihn den Posten gekostet – und auch seinem besten Freund Sacha Grossman (DMITRI NAZAROV). Da fällt ihm eines Tages, während er das Büro seines Chefs reinigt, zufällig ein Fax des Pariser „Théâtre du Châtelet“ in die Hände. Der dortige Direktor Olivier Morne Duplessis (FRANÇOIS BERLÉAND) sucht händeringend Ersatz für die indisponierten Philharmoniker aus San Francisco.

Kurz entschlossen steckt Andreï das Fax ein und löscht die dazugehörige E-Mail. Er beschließt, das Orchester in alter Besetzung wieder aufleben zu lassen und an Stelle des jetzigen in der französischen Metropole zu spielen. Ein schwieriges Unterfangen, denn die Ex-Kollegen, sind in alle Winde zerstreut, arbeiten inzwischen als Möbelpacker, Taxifahrer, Straßenmusiker, Handyverkäufer und Flohmarkthändler – ja einer liefert sogar die Soundeffekte für Pornofilme. An der Seine bereitet man sich unterdessen fieberhaft darauf vor, das legendäre Orchester zu empfangen. Es gilt vor allem, die französische Geigerin Anne-Marie Jacquet (MÉLANIE LAURENT) zu kontaktieren. Andreï hat für seine Teilnahme nämlich eine Bedingung gestellt: Das junge Talent soll ein Solo beim Auftritt des Orchesters spielen. Derweilen macht sich die wilde Truppe auf den Weg in den Westen – eine Reise mit höchst ungewissem Ausgang …

LeConcert7_72Radu Mihaileanu („Zug des Lebens“, „Geh und lebe”) ist ein fulminanter, rasanter, leidenschaftlicher und tiefsinniger Film über Menschlichkeit, Liebe, Verantwortung und die alles verbindende Macht der Musik gelungen. In den Hauptrollen spielen neben dem russischen Stardarsteller Aleksei Guskov, Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“,„Keine Sorge mir geht’s gut”), Miou-Miou („Anleitung zum Träumen“), Dimitri Nazarov und François Berléand („Geheime Staatsaffären”). Unterstützt werden sie von einem wunderbaren Schauspieler-Ensemble, dem man die Lust am Spiel und an der Musik anmerkt. Und nicht zuletzt spielt Tschaikowskys einziges Violinkonzert natürlich die größte Rolle.

DAS KONZERT ist eine Produktion von OÏ OÏ OÏ PRODUCTIONS und LES PRODUCTIONS DU TRÉSOR. Die Césars gingen an Armand Amar („Van Gogh”, „Bonjour Sagan”) für die Musik und für den Ton an Pierre Excoffier („Keine Sorge, mir geht’s gut”, „Kann das Liebe sein?”), Bruno Tarrière („Der Mongole”, „Alexander”) und Sélim Azzazi („Micmacs”, „Die Schachspielerin”).

Kinostart: 29.07.2010
im Concorde Filmverleih
mit Mélanie Laurent, Aleksei Guskov, Dmitri Nazarov, Miou-Miou / Frankreich 2009, Scope, 122 min

Textdatum: 2010-06-14  
Ident-Code: 3754/914/1


Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music | Weltmusik-Magazin" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.

Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zum Alter der Daten

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr. Die darin enthaltenen Informationen könnten veraltet sein.
Please note: This article is older than a year. The information contained herein may be outdated.