Das Ende des Weltempfängers

Es hat sich sicher schon herumgesprochen, dass der Bayerische Rundfunk die Sendung “Weltempfänger”, die von Montag bis Freitag jeweils am Nachmittag auf Bayern 2 zu hören war, im Rahmen einer Programmneugestaltung gestrichen hat. Nun sollen Weltmusik-Interessierte mit gelegentlichen Einstreuungen in den neuen Magazinsendungen entschädigt werden.

Wir stehen hinter den öffentlich-rechtlichen Medien und zahlen dafür gerne unsere Gebühren. Doch, wenn sich die öffentlich-rechtlichen Anbieter immer mehr den kommerziellen annähern, fragen wir uns, wofür eigentlich Gebühren erhoben werden? Etwa dafür, dass in einem Programmanbebot, das immer mehr ausgedünnt wird und uns allmählich gar nicht mehr interessiert, etwas weniger Werbung eingespielt wird?

Eine Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist Kulturförderung. Er ist dafür da, Musik und Künstler zu fördern und eine Öffentlichkeit zu geben, die nicht den Massengeschmack bedienen. Aber das Gegenteil ist der Fall, das Programmangebot des Bayerischen Rundfunks verflacht mit jeder Programmreform ein bißchen mehr.

Was dem Bayerischen Rundfunk mit Bayern 4 Klassik schon beinahe gelungen ist, nämlich eine Trivialisierung des Programms auf das Niveau von Radio-Klassik, scheint auch die Zukunft von Bayern 2 zu sein.

Den beiden Weltempfänger-Machern Dagmar Golle und Jay Rutledge gebührt Dank für viele Jahre gute und unterhaltsame Arbeit.

Eine gute Adresse, seinem Ärger über diese erneute Programmverschlechterung Luft zu machen, wäre: service@bayern2.de

2008

Es hat sich sicher schon herumgesprochen, dass der Bayerische Rundfunk die Sendung “Weltempfänger”, die von Montag bis Freitag jeweils am Nachmittag auf Bayern 2 zu hören war, im Rahmen einer Programmneugestaltung gestrichen hat. Nun sollen Weltmusik-Interessierte mit gelegentlichen Einstreuungen in den neuen Magazinsendungen entschädigt werden.

Wir stehen hinter den öffentlich-rechtlichen Medien und zahlen dafür gerne unsere Gebühren. Doch, wenn sich die öffentlich-rechtlichen Anbieter immer mehr den kommerziellen annähern, fragen wir uns, wofür eigentlich Gebühren erhoben werden? Etwa dafür, dass in einem Programmanbebot, das immer mehr ausgedünnt wird und uns allmählich gar nicht mehr interessiert, etwas weniger Werbung eingespielt wird?

Eine Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist Kulturförderung. Er ist dafür da, Musik und Künstler zu fördern und eine Öffentlichkeit zu geben, die nicht den Massengeschmack bedienen. Aber das Gegenteil ist der Fall, das Programmangebot des Bayerischen Rundfunks verflacht mit jeder Programmreform ein bißchen mehr.

Was dem Bayerischen Rundfunk mit Bayern 4 Klassik schon beinahe gelungen ist, nämlich eine Trivialisierung des Programms auf das Niveau von Radio-Klassik, scheint auch die Zukunft von Bayern 2 zu sein.

Den beiden Weltempfänger-Machern Dagmar Golle und Jay Rutledge gebührt Dank für viele Jahre gute und unterhaltsame Arbeit.

Eine gute Adresse, seinem Ärger über diese erneute Programmverschlechterung Luft zu machen, wäre: service@bayern2.de

Textdatum: 2008-01-28  
Ident-Code: 1387/593/1


Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music | Weltmusik-Magazin" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.

Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zum Alter der Daten

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr. Die darin enthaltenen Informationen könnten veraltet sein.
Please note: This article is older than a year. The information contained herein may be outdated.