Chango Spasiuk
Einziges Konzert in Deutschland

Chango Spasiuk am 25.07. beim Wassermusik-Festival im Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Chango Spasiuk ist einer der wichtigsten Vertreter der neuen argentinischen Folkmusik. Der passionierte Akkordeonist und Komponist hat es geschafft, den Chamamé – eine bis dato nur Kennern bekannte ländlich-argentinische Stilrichtung – in eine Kunstform zu verwandeln. Seit über 200 Jahren gibt es den Chamamé, eine wilde, wandelbare und archaische Form traditioneller Musik der nordargentinischen Region Misiones. Der „Chamamaestro” kreiert ohne Berührungsängste seinen Sound, in dem sich noch regionale Stilrichtungen und Rhythmen wie Schotis, Polkas, Rancheras und Rasguidos dobles wiederfinden. Sein Einfluss auf den Chamamé ist daher vergleichbar mit dem seines Landsmannes Astor Piazzolla, der einst den Tango mit Jazz- und Klassik-Elementen verband und ihn damit wiederbelebte.

Seine prägenden Jahre verbrachte Chango Spasiuk im musikalisch stimulierenden Umfeld der Tischlerwerkstatt seines Violine spielenden Vaters Lucas und seines singenden Onkels Marcos. Konzerte in roterdigen, zu allen vier Seiten offenen Tanzhallen, das unerbittliche subtropische Klima des Dschungels mit seinen breiten Strömen und Teeplantagen, auf denen die „Tareferos” mit Macheten und Hacken unermüdlich den Yerba Mate ernten – das ist die Welt, die Changos faszinierender Musik zu Grunde liegt.

Chango Spasiuk hat bisher 6 hochgelobte Alben in Argentinien veröffentlicht; seine erste internationale Veröffentlichung brachte ihm 2005 einen BBC Award (als bester Newcomer) sowie 2006 eine Latin Grammy Nomminierung. Am 25.07. stellt er sein aktuelles Album Pynandí, Los Descalzos (World Village/Harmonia Mundi) beim Wassermusik-Festival vor.

2009
Einziges Konzert in Deutschland

Chango Spasiuk am 25.07. beim Wassermusik-Festival im Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Chango Spasiuk ist einer der wichtigsten Vertreter der neuen argentinischen Folkmusik. Der passionierte Akkordeonist und Komponist hat es geschafft, den Chamamé – eine bis dato nur Kennern bekannte ländlich-argentinische Stilrichtung – in eine Kunstform zu verwandeln. Seit über 200 Jahren gibt es den Chamamé, eine wilde, wandelbare und archaische Form traditioneller Musik der nordargentinischen Region Misiones. Der „Chamamaestro” kreiert ohne Berührungsängste seinen Sound, in dem sich noch regionale Stilrichtungen und Rhythmen wie Schotis, Polkas, Rancheras und Rasguidos dobles wiederfinden. Sein Einfluss auf den Chamamé ist daher vergleichbar mit dem seines Landsmannes Astor Piazzolla, der einst den Tango mit Jazz- und Klassik-Elementen verband und ihn damit wiederbelebte.

Seine prägenden Jahre verbrachte Chango Spasiuk im musikalisch stimulierenden Umfeld der Tischlerwerkstatt seines Violine spielenden Vaters Lucas und seines singenden Onkels Marcos. Konzerte in roterdigen, zu allen vier Seiten offenen Tanzhallen, das unerbittliche subtropische Klima des Dschungels mit seinen breiten Strömen und Teeplantagen, auf denen die „Tareferos” mit Macheten und Hacken unermüdlich den Yerba Mate ernten – das ist die Welt, die Changos faszinierender Musik zu Grunde liegt.

Chango Spasiuk hat bisher 6 hochgelobte Alben in Argentinien veröffentlicht; seine erste internationale Veröffentlichung brachte ihm 2005 einen BBC Award (als bester Newcomer) sowie 2006 eine Latin Grammy Nomminierung. Am 25.07. stellt er sein aktuelles Album Pynandí, Los Descalzos (World Village/Harmonia Mundi) beim Wassermusik-Festival vor.

Textdatum: 2009-07-02  
Textrechte:
© Nuzzcom Music Office  
Artikelfoto/s: © Eduardo Torres
Ident-Code: 2367/670/1


Alben


Pynandi - Los Descalzos

Translation

INTO ENGLISH (using Google translator)

Artikelnavigation

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zum Urheberrecht

Alle Artikel unserer Webseiten sind durch das Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Verbreiten unserer Artikel bedarf in jedem Fall unsere ausdrückliche Zustimmung. Bei fremden Artikeln bedarf es in jedem Fall der Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers.

Ist als Textquelle nicht "Global Music | Weltmusik-Magazin" angegeben, handelt es sich um einen externen Artikel. Für den Inhalt dieser auf diese Weise gekennzeichneten Artikel sind die jeweils genannten Autoren bzw. Quellen verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Redaktion wieder. Achten Sie also unbedingt auf die angebene Textquelle.

Das Vorgenannte gilt entsprechend auch für Abbildungen und Fotos.

Weitere Hinweise zu diesen Themen finden Sie in unserem Impressum.

Bitte beachten Sie den folgenden Hinweis zum Alter der Daten

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr. Die darin enthaltenen Informationen könnten veraltet sein.
Please note: This article is older than a year. The information contained herein may be outdated.