Afrika Kulturtage
Das Afrikafestival in Forchheim

Im altehrwürdigen Gebäude der Kaiserpfalz ensteht in Forchheim (an der A73 zwischen Erlangen & Bamberg) an drei Tagen eine Brücke zum Verständnis anderer „alter Kulturen”. Diese ist trotz hohem Anspruch unterhaltsam und spricht alle Sinne der Besucher an. Neben spannenden Ausstellungen zu afrikanischen Kulturen im Museum (in Zusammenarbeit mit dem IWALEWA-Haus in Bayreuth), Einblicken in die afrikanische Literatur und Konzerten mit international bekannten Künstlern mit Schwerpunkt auf akustischen Instrumenten und in der Hauptsache traditioneller afrikanischer Musik und spannenden interkulturellen Begegnungen (renommierte Künstler, die durch KORA-Award, European Worldmusic-Charts und Funk und TV bekannt sind), macht ein liebevoll organisierter afrikanischer Markt rund um die Burg Afrika erlebbar.

Essen aus vielerlei Ländern, eine äthiopische Kaffeezeremonie selbst erleben, afrikanische Frisuren am eigenen Kopf ausprobieren, einem Geschichtenerzähler bei einem Glas Pfefferminztee lauschen, exotische Gewürze und Rezepte probieren, ideenreich hergestelltes Kinderspielzeug aus Recycling-Blechdosen bestaunen, Kamele streicheln u.v.a.m. Die ruhige, konzertante Atmosphäre im Burghof eignet sich besonders für Konzerte mit „klassischer afrikanischer” Musik, die bei anderen Afrikaveranstaltungen immer zu kurz kommen: Koraharfe, N’Goni, Balafon, Mbira, Flöten, Akkordeon. Aber natürlich fehlen auch Trommeln und Tanz nicht!

Kontakt: weberpals@afrika-kulturtage.de

Fr 29.05.09 bis 12.07.09 Ausstellung im Pfalzmuseum – “Nach dem Krieg – Fotografien von John Liebenberg” – Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr

Afrika Kulturtage Forchheim 2009John Liebenberg ist einer der herausragenden Fotografen des südlichen Afrika. Seine Fotografien der Kriege in Angola, Namibia und Zaire finden sich in den 1980er und 90er Jahren auf den Titelseiten der großen westlichen Magazine und Zeitungen. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den letzten zwei Jahrzehnten. Bilder von den Wirkungen des Krieges kontrastieren mit weiten Landschaften Namibias und mit der Nähe seiner Portraitaufnahmen.
Tanz- und Trommel-Workshops 2009

Mo 29.06. bis Do 02.07.09 Trommel- und Tanzworkshops in Schulen und Kindergärten in ganz Forchheim mit Abdulaye M’Bengue (Trommeln / Guinea) und Alexis Madokpon (Trommeln / Benin)

Mi 01.07.09 / 19 bis 22 Uhr “Afro Trommeln” – Workshop für Anfänger mit Lawrence Otoo und Julius Nartey aus Ghana (20.- € pro Teilnehmer) – im Kaiserpfalzgewölbe

Westafrikanische Tänze und Rhythmen sind Ausdruck fundamentaler Lebensenergie. Ob Trauer, Freude, Liebe oder Tod: Afrika tanzt und trommelt sein Leben.
Durch das rhythmische Zusammenspiel von “sprechender Trommel” und Tanz werden verfestigte Denkstrukturen gelöst und ein sensibleres Empfinden von Körper und Geist ermöglicht. Rhythmus nicht nur verstehen sondern fühlen zu lernen, steht im Mittelpunkt der Kurse.
Mit Bodypercussion, Gesang, mehrstimmigem Zusammenspiel sowie technischen Grundübungen an der Trommel werden Rhythmen aus Westafrika, speziell Ghana und Togo erlernt. Die Trommel als Spiegelbild unserer Seele kennen zu lernen, Barrieren in uns selber abzubauen und sich von der Lebensfreude einer der ältesten Kulturen der Welt inspirieren zu lassen, wird der Mittelpunkt unserer Zusammenarbeit sein. Auf Anfrage kann auch Notenmaterial zur Verfügung gestellt werden.

Do 02.07.09 / 19 bis 22 Uhr “Afro Tanz” – mit Lawrence Otoo und Julius Nartey aus Ghana mit Live Trommel-Begleitung (20.- € pro Teilnehmer)

Afrikanische Tänze und Rhythmen sind Ausdruck fundamentaler Lebensfreude. Ob Trauer, Liebe, Freude oder Tod: Afrika tanzt sein Leben!
Unterrichtet werden traditionelle Tänze aus Westafrika, zu denen auch Hintergrundinformationen über ihre Entstehungsgeschichte und Bedeutung gegeben werden.
Bezugspunkte zu unserem Alltagsleben und die Möglichkeiten, eine der ältesten Kulturen der Welt unserem Kulturkreis zugänglich zu machen, werden aufgezeigt. Mit Isolations- Koordinationsübungen sowie Gesang werden die Teilnehmer/rinnen zu den Wurzeln afrikanischer Lebensfreude herangeführt. Männliche und weibliche Tanzformen werden näher erläutert und in ihrem Zusammenhang mit viel Humor und Einfühlungsvermögen vermittelt. Eine komplexe Choreographie wird gemeinsam erarbeitet wobei der Zusammenhang von Trommelsignalen und Tanzschritten spielerisch verdeutlicht wird.

Julius Nartey – Tanz, Perkussion
Komponist, Sänger, Rapper, Multi-Instrumentalist am Balaphon, an der Percussion und Solist auf der zweisaitigen ghanaischen Laute Korlegornor, Ausbildung am am Centre For National Culture (Arts Centre) in Accra/ Ghana und mit seiner Mutter Korkoi Odametey. Julius Nartey tourt seit 1991 regelmässig mit der Band Adesa und ist Gastmusiker bei den Formationen Cameleon, Lion of Judah, Bibiba, Namo Ale.

Lawrence Otoo – Tanz, Perkussion
Meistertänzer aus Accra/ Ghana. Er hat studiert mit Adjetey Sowah in Accra. 1994 gewann er den 1. Preis als Bester Tänzer Westafrikas beim Pan-Afrikanischen Tanzwettbewerb, 1996 erhielt er den 1. Preis beim Embassy Gold Award / Ghana. Internationale Tourneen mit folgenden Bands und Tanzensembles: Show Time Dancers, Ghana National Dance Ensemble, seit 2002 mit Adesa.

Anmeldung für die Djembe- und Tanz-Workshops bitte per mail bei: weberpals@afrika-kulturtage.de oder telefonisch unter 0911 – 55 35 10

Fr 03.07.09 / 17 Uhr Eröffnung Afrika Basar – rund um die Kaiserpfalz mit afrikanischem Essen aus West-, Ost- und Südafrika, Getränkespezialitäten aus Afrika und vielen Ausstellern mit afrikanischem Kunsthandwerk. (Fr Abend ist der Eintritt frei! Eintritt am Sa + So in den Basarbereich und zur Basarbühne jeweils 1,00 €)

Freitag, 03.07.09 – Pfalzhof 20 Uhr

Adesa aus Ghana: Ein Feuerwerk aus Musik, Tanz, Akrobatik, Humor und kraftvollen Rhythmen aus Ghana, dargeboten von einem international renommierten 8-köpfigen Ensemble. Mit grosser Freiheit wechselt die Gruppe Adesa zwischen den unterschiedlichen Ga Rhythmen wie Gome, Kpanlogo, Oshika und Tigari. Die Kraft der Trommeln wird durch stimmungsvolle Melodien ergänzt, die auf der ghanaischen Laute Korlegorno, auf Hörnern, Flöten, den Wasser-Kalabassen und dem Balafon gespielt werden, ergänzt durch E-Bass und Gitarren. Die kompositorischen Formen lehnen sich sowohl an die ländliche als auch an die rituelle und höfische Musik an und werden auch manchmal mit Einflüssen vermischt, die Adesa während ihrer Europareisen aufgenommen hat.

Adesas Lieder – in Englisch und Ga sowie in den Sprachen anderer westafrikanischer Volksgruppen wie Fanti, Hausa und Twi gesungen – greifen die Weisheiten alter Sprichwörter auf, die auch heute noch im Alltag eine bedeutende Rolle spielen oder gesellschaftliche Ungerechtigkeiten kommentieren. Die wichtigen und ernsten Facetten des Lebens, die in der Poesie der Songtexte zum Ausdruck gebracht werden, erhalten durch oftmals doppeldeutigen Humor jene Leichtigkeit, die das Leben der Ga prägt und die Band seit fast 17 Jahren in vielen Ländern der Welt beim Publikum beliebt gemacht hat.

Beflügelt durch den Glauben an die Götter des Windes (Tigari) lassen sich die Mitglieder von Adesa von dem Rhythmus der Großstadt, dem Rauschen des Ozeans und dem leisen Sound der Steppe leiten und legen mit „Akoma” ein Klangerlebnis vor, das die Dimensionen der Musik aus Ghana neu definiert. Ein musikalisch-tänzerisches Fest der Sinne!

Julius Nartey (Korlegonor, Bellaphon, Gome, Gesang), Nya Nyo Addo (E-Bass, Blekte, Dondo, Gesang), Lantey Lankai (Kpanlogo, Perkussion, Dondo, Gesang), Nana Ansong (Flöte, Perkussion), Korkoi Odametey (Gonje, Tanz, Gesang), Yahaya Alhassan (Akrobatik, Jonglage, Tanz, Wasserkalebassen), Lawrence Otoo (Akrobatik, Tanz), Martin Abrokwah (2.Flöte, Tanz, Perkussion)

Samstag, 04.07.09 – Pfalzhof 20 Uhr

Die Sängerin Maria de Barros von den Kapverdischen Inseln, präsentiert eine reizvolle Mischung aus portugisischen und afrikanischen Elementen. Geboren und aufgewachsen ist Maria de Barros in Dakar / Senegal, später lebte sie mit ihren Eltern in Nouackchott / Mauretanien, fühlt sich aber immer der Musik der Kapverden mit ihren kulturellen Einflüssen aus Afrika, Portugal, Brasilien oder Cuba verbunden. Zusammen mit ihrer Band ein absolutes Highlight, nicht nur für explizite Afrika-Fans, sondern auch für Liebhaber lateinamerikanischer Musik und portugisischem Fado.

Sonntag, 05.07.09 – Pfalzhof 20 Uhr

Djekafo aus Burkina Faso/Indien/D und Sarah Ndagire aus Uganda

Sarah Ndagire ist eine der bekanntesten und engagiertesten Sängerinnen aus Uganda. Sie verkörpert Musik, Tanz und Kultur aus ihrer Heimat. Die Künstlerin macht sich als Fürsprecherin für die Wurzeln afrikanischer Musik stark, arbeitet aber auch gleichzeitig erfolgreich mit Musikern auf der ganzen Welt zusammen (in Deutschland z.B. mit der Gruppe “Jamaram”) – gemeinsam mit ihnen möchte sie ugandische Folkmusik und internationale Stile in einem zeitgemässen Sound vereinen. So begegnen uns in ihren Songs traditionelle Instrumente wie Adungu (einer Art Bass-Harfenlaute), Amadinga und Indingidi, aber auch moderne Arrangements, die sich an Pop-Musik und Worldmusic orientieren.

Als Vorgruppe spielt eine Neuentdeckung auf der deutsch-afrikanischen Weltmusikszene: “Djekafo” widmet sich dem energiegeladenen, percussiven Sound Afrikas. Die Musiker aus Burkina Faso, Indien und Deutschland präsentieren eine Weltmusik die westafrikanische Rhythmen mit Elementen des Jazz mischt. Das Repertoire umfaßt Lieder aus Burkina Faso, Mali und Guinea, die in eigenen Arrangements einen warmen und kraftvollen Sound erhalten. Die Harfenlaute “Kamelen N..Goni” und die Flöte der Peul aus Guinea “Tambin” sind ausgefallene Instrumente, die mit ihrem Klang den Sound dieser Formation prägen. Der in dieser Formation engagierte deutsche Jazzmusiker Hannes Kies, 1980 in Köln geboren, griff bereits als 15jähriger zum Saxophon. Von Beginn an fesselte ihn afrikanische Musik und so fand er sich bereits 2000 in Djamel Laroussis “North African Rhythm Project” wieder. Er studierte am königlichen Konservatorium von Den Haag und ist zwischen 2001 bis zu seinem Abschluss 2005 mit unterschiedlichen Jazzgruppen in Europa unterwegs,. In der Bigband des Konservatoriums spielte er mit Michel Brecker, Dave Liebman, Kenny Wheeler und Slide Hampton. Auf der Suche nach neuen Einflüssen kam er 2005 nach Bamako in Mali., wo er mit Toumani Diabate, Cheick Tidiane Seck, Habib Koite und Oumou Sangare auftrat. Der international bekannte Kora-Virtuose Toumani Diabate engagierte ihn mit seinem „Symetric Orchestra” zu einer Spanien- und Portugaltournee. Im September 2008 gewann Hannes Kies mit der Band des Balafonisten Aly Keita den Weltmusikpreis “Creole 2008”. Eine spannende Begegnung zwischen den Kulturen – ein Genuss nicht nur für Weltmusik und Jazzfans!!

Abdul Aziz Sinka (Burkina Faso – Djembe, Kamelen N´Goni, Gesang), Ramani Krishna (Indien – Bass), Hannes Kies (Köln – Saxophon, Bassklarinette, Peulflöte) und Moussa Coulibaly (Burkina Faso – Bobo-Balafon, N´Goni, Gesang)

2009
Das Afrikafestival in Forchheim

Im altehrwürdigen Gebäude der Kaiserpfalz ensteht in Forchheim (an der A73 zwischen Erlangen & Bamberg) an drei Tagen eine Brücke zum Verständnis anderer „alter Kulturen”. Diese ist trotz hohem Anspruch unterhaltsam und spricht alle Sinne der Besucher an. Neben spannenden Ausstellungen zu afrikanischen Kulturen im Museum (in Zusammenarbeit mit dem IWALEWA-Haus in Bayreuth), Einblicken in die afrikanische Literatur und Konzerten mit international bekannten Künstlern mit Schwerpunkt auf akustischen Instrumenten und in der Hauptsache traditioneller afrikanischer Musik und spannenden interkulturellen Begegnungen (renommierte Künstler, die durch KORA-Award, European Worldmusic-Charts und Funk und TV bekannt sind), macht ein liebevoll organisierter afrikanischer Markt rund um die Burg Afrika erlebbar.

Essen aus vielerlei Ländern, eine äthiopische Kaffeezeremonie selbst erleben, afrikanische Frisuren am eigenen Kopf ausprobieren, einem Geschichtenerzähler bei einem Glas Pfefferminztee lauschen, exotische Gewürze und Rezepte probieren, ideenreich hergestelltes Kinderspielzeug aus Recycling-Blechdosen bestaunen, Kamele streicheln u.v.a.m. Die ruhige, konzertante Atmosphäre im Burghof eignet sich besonders für Konzerte mit „klassischer afrikanischer” Musik, die bei anderen Afrikaveranstaltungen immer zu kurz kommen: Koraharfe, N’Goni, Balafon, Mbira, Flöten, Akkordeon. Aber natürlich fehlen auch Trommeln und Tanz nicht!

Kontakt: weberpals@afrika-kulturtage.de

Fr 29.05.09 bis 12.07.09 Ausstellung im Pfalzmuseum – “Nach dem Krieg – Fotografien von John Liebenberg” – Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr

Afrika Kulturtage Forchheim 2009John Liebenberg ist einer der herausragenden Fotografen des südlichen Afrika. Seine Fotografien der Kriege in Angola, Namibia und Zaire finden sich in den 1980er und 90er Jahren auf den Titelseiten der großen westlichen Magazine und Zeitungen. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den letzten zwei Jahrzehnten. Bilder von den Wirkungen des Krieges kontrastieren mit weiten Landschaften Namibias und mit der Nähe seiner Portraitaufnahmen.
Tanz- und Trommel-Workshops 2009

Mo 29.06. bis Do 02.07.09 Trommel- und Tanzworkshops in Schulen und Kindergärten in ganz Forchheim mit Abdulaye M’Bengue (Trommeln / Guinea) und Alexis Madokpon (Trommeln / Benin)

Mi 01.07.09 / 19 bis 22 Uhr “Afro Trommeln” – Workshop für Anfänger mit Lawrence Otoo und Julius Nartey aus Ghana (20.- € pro Teilnehmer) – im Kaiserpfalzgewölbe

Westafrikanische Tänze und Rhythmen sind Ausdruck fundamentaler Lebensenergie. Ob Trauer, Freude, Liebe oder Tod: Afrika tanzt und trommelt sein Leben.
Durch das rhythmische Zusammenspiel von “sprechender Trommel” und Tanz werden verfestigte Denkstrukturen gelöst und ein sensibleres Empfinden von Körper und Geist ermöglicht. Rhythmus nicht nur verstehen sondern fühlen zu lernen, steht im Mittelpunkt der Kurse.
Mit Bodypercussion, Gesang, mehrstimmigem Zusammenspiel sowie technischen Grundübungen an der Trommel werden Rhythmen aus Westafrika, speziell Ghana und Togo erlernt. Die Trommel als Spiegelbild unserer Seele kennen zu lernen, Barrieren in uns selber abzubauen und sich von der Lebensfreude einer der ältesten Kulturen der Welt inspirieren zu lassen, wird der Mittelpunkt unserer Zusammenarbeit sein. Auf Anfrage kann auch Notenmaterial zur Verfügung gestellt werden.

Do 02.07.09 / 19 bis 22 Uhr “Afro Tanz” – mit Lawrence Otoo und Julius Nartey aus Ghana mit Live Trommel-Begleitung (20.- € pro Teilnehmer)

Afrikanische Tänze und Rhythmen sind Ausdruck fundamentaler Lebensfreude. Ob Trauer, Liebe, Freude oder Tod: Afrika tanzt sein Leben!
Unterrichtet werden traditionelle Tänze aus Westafrika, zu denen auch Hintergrundinformationen über ihre Entstehungsgeschichte und Bedeutung gegeben werden.
Bezugspunkte zu unserem Alltagsleben und die Möglichkeiten, eine der ältesten Kulturen der Welt unserem Kulturkreis zugänglich zu machen, werden aufgezeigt. Mit Isolations- Koordinationsübungen sowie Gesang werden die Teilnehmer/rinnen zu den Wurzeln afrikanischer Lebensfreude herangeführt. Männliche und weibliche Tanzformen werden näher erläutert und in ihrem Zusammenhang mit viel Humor und Einfühlungsvermögen vermittelt. Eine komplexe Choreographie wird gemeinsam erarbeitet wobei der Zusammenhang von Trommelsignalen und Tanzschritten spielerisch verdeutlicht wird.

Julius Nartey – Tanz, Perkussion
Komponist, Sänger, Rapper, Multi-Instrumentalist am Balaphon, an der Percussion und Solist auf der zweisaitigen ghanaischen Laute Korlegornor, Ausbildung am am Centre For National Culture (Arts Centre) in Accra/ Ghana und mit seiner Mutter Korkoi Odametey. Julius Nartey tourt seit 1991 regelmässig mit der Band Adesa und ist Gastmusiker bei den Formationen Cameleon, Lion of Judah, Bibiba, Namo Ale.

Lawrence Otoo – Tanz, Perkussion
Meistertänzer aus Accra/ Ghana. Er hat studiert mit Adjetey Sowah in Accra. 1994 gewann er den 1. Preis als Bester Tänzer Westafrikas beim Pan-Afrikanischen Tanzwettbewerb, 1996 erhielt er den 1. Preis beim Embassy Gold Award / Ghana. Internationale Tourneen mit folgenden Bands und Tanzensembles: Show Time Dancers, Ghana National Dance Ensemble, seit 2002 mit Adesa.

Anmeldung für die Djembe- und Tanz-Workshops bitte per mail bei: weberpals@afrika-kulturtage.de oder telefonisch unter 0911 – 55 35 10

Fr 03.07.09 / 17 Uhr Eröffnung Afrika Basar – rund um die Kaiserpfalz mit afrikanischem Essen aus West-, Ost- und Südafrika, Getränkespezialitäten aus Afrika und vielen Ausstellern mit afrikanischem Kunsthandwerk. (Fr Abend ist der Eintritt frei! Eintritt am Sa + So in den Basarbereich und zur Basarbühne jeweils 1,00 €)

Freitag, 03.07.09 – Pfalzhof 20 Uhr

Adesa aus Ghana: Ein Feuerwerk aus Musik, Tanz, Akrobatik, Humor und kraftvollen Rhythmen aus Ghana, dargeboten von einem international renommierten 8-köpfigen Ensemble. Mit grosser Freiheit wechselt die Gruppe Adesa zwischen den unterschiedlichen Ga Rhythmen wie Gome, Kpanlogo, Oshika und Tigari. Die Kraft der Trommeln wird durch stimmungsvolle Melodien ergänzt, die auf der ghanaischen Laute Korlegorno, auf Hörnern, Flöten, den Wasser-Kalabassen und dem Balafon gespielt werden, ergänzt durch E-Bass und Gitarren. Die kompositorischen Formen lehnen sich sowohl an die ländliche als auch an die rituelle und höfische Musik an und werden auch manchmal mit Einflüssen vermischt, die Adesa während ihrer Europareisen aufgenommen hat.

Adesas Lieder – in Englisch und Ga sowie in den Sprachen anderer westafrikanischer Volksgruppen wie Fanti, Hausa und Twi gesungen – greifen die Weisheiten alter Sprichwörter auf, die auch heute noch im Alltag eine bedeutende Rolle spielen oder gesellschaftliche Ungerechtigkeiten kommentieren. Die wichtigen und ernsten Facetten des Lebens, die in der Poesie der Songtexte zum Ausdruck gebracht werden, erhalten durch oftmals doppeldeutigen Humor jene Leichtigkeit, die das Leben der Ga prägt und die Band seit fast 17 Jahren in vielen Ländern der Welt beim Publikum beliebt gemacht hat.

Beflügelt durch den Glauben an die Götter des Windes (Tigari) lassen sich die Mitglieder von Adesa von dem Rhythmus der Großstadt, dem Rauschen des Ozeans und dem leisen Sound der Steppe leiten und legen mit „Akoma” ein Klangerlebnis vor, das die Dimensionen der Musik aus Ghana neu definiert. Ein musikalisch-tänzerisches Fest der Sinne!

Julius Nartey (Korlegonor, Bellaphon, Gome, Gesang), Nya Nyo Addo (E-Bass, Blekte, Dondo, Gesang), Lantey Lankai (Kpanlogo, Perkussion, Dondo, Gesang), Nana Ansong (Flöte, Perkussion), Korkoi Odametey (Gonje, Tanz, Gesang), Yahaya Alhassan (Akrobatik, Jonglage, Tanz, Wasserkalebassen), Lawrence Otoo (Akrobatik, Tanz), Martin Abrokwah (2.Flöte, Tanz, Perkussion)

Samstag, 04.07.09 – Pfalzhof 20 Uhr

Die Sängerin Maria de Barros von den Kapverdischen Inseln, präsentiert eine reizvolle Mischung aus portugisischen und afrikanischen Elementen. Geboren und aufgewachsen ist Maria de Barros in Dakar / Senegal, später lebte sie mit ihren Eltern in Nouackchott / Mauretanien, fühlt sich aber immer der Musik der Kapverden mit ihren kulturellen Einflüssen aus Afrika, Portugal, Brasilien oder Cuba verbunden. Zusammen mit ihrer Band ein absolutes Highlight, nicht nur für explizite Afrika-Fans, sondern auch für Liebhaber lateinamerikanischer Musik und portugisischem Fado.

Sonntag, 05.07.09 – Pfalzhof 20 Uhr

Djekafo aus Burkina Faso/Indien/D und Sarah Ndagire aus Uganda

Sarah Ndagire ist eine der bekanntesten und engagiertesten Sängerinnen aus Uganda. Sie verkörpert Musik, Tanz und Kultur aus ihrer Heimat. Die Künstlerin macht sich als Fürsprecherin für die Wurzeln afrikanischer Musik stark, arbeitet aber auch gleichzeitig erfolgreich mit Musikern auf der ganzen Welt zusammen (in Deutschland z.B. mit der Gruppe “Jamaram”) – gemeinsam mit ihnen möchte sie ugandische Folkmusik und internationale Stile in einem zeitgemässen Sound vereinen. So begegnen uns in ihren Songs traditionelle Instrumente wie Adungu (einer Art Bass-Harfenlaute), Amadinga und Indingidi, aber auch moderne Arrangements, die sich an Pop-Musik und Worldmusic orientieren.

Als Vorgruppe spielt eine Neuentdeckung auf der deutsch-afrikanischen Weltmusikszene: “Djekafo” widmet sich dem energiegeladenen, percussiven Sound Afrikas. Die Musiker aus Burkina Faso, Indien und Deutschland präsentieren eine Weltmusik die westafrikanische Rhythmen mit Elementen des Jazz mischt. Das Repertoire umfaßt Lieder aus Burkina Faso, Mali und Guinea, die in eigenen Arrangements einen warmen und kraftvollen Sound erhalten. Die Harfenlaute “Kamelen N..Goni” und die Flöte der Peul aus Guinea “Tambin” sind ausgefallene Instrumente, die mit ihrem Klang den Sound dieser Formation prägen. Der in dieser Formation engagierte deutsche Jazzmusiker Hannes Kies, 1980 in Köln geboren, griff bereits als 15jähriger zum Saxophon. Von Beginn an fesselte ihn afrikanische Musik und so fand er sich bereits 2000 in Djamel Laroussis “North African Rhythm Project” wieder. Er studierte am königlichen Konservatorium von Den Haag und ist zwischen 2001 bis zu seinem Abschluss 2005 mit unterschiedlichen Jazzgruppen in Europa unterwegs,. In der Bigband des Konservatoriums spielte er mit Michel Brecker, Dave Liebman, Kenny Wheeler und Slide Hampton. Auf der Suche nach neuen Einflüssen kam er 2005 nach Bamako in Mali., wo er mit Toumani Diabate, Cheick Tidiane Seck, Habib Koite und Oumou Sangare auftrat. Der international bekannte Kora-Virtuose Toumani Diabate engagierte ihn mit seinem „Symetric Orchestra” zu einer Spanien- und Portugaltournee. Im September 2008 gewann Hannes Kies mit der Band des Balafonisten Aly Keita den Weltmusikpreis “Creole 2008”. Eine spannende Begegnung zwischen den Kulturen – ein Genuss nicht nur für Weltmusik und Jazzfans!!

Abdul Aziz Sinka (Burkina Faso – Djembe, Kamelen N´Goni, Gesang), Ramani Krishna (Indien – Bass), Hannes Kies (Köln – Saxophon, Bassklarinette, Peulflöte) und Moussa Coulibaly (Burkina Faso – Bobo-Balafon, N´Goni, Gesang)

Textdatum: 2009-04-04  
Textrechte:
© Afrika Kulturtage  
Artikelfoto/s: © Afrika Kulturtage
Ident-Code: 2247/1760/1


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