Africa Festival Würzburg
Von der Sonne verwöhnt

Äußerst erfolgreich und von der Sonne verwöhnt endete am Sonntagabend das 27. International Africa Festival in Würzburg. Über 80.000 Besucher zog es an den vier Festivaltagen auf die Würzburger Talavera Mainwiesen. Die Abendkonzerte waren an drei Abenden komplett ausverkauft. Das abwechslungsreiche Musikprogramm, bei dem zahlreiche afrikanische Musiker und Bands zum ersten Mal in Deutschland bzw. Europa gastierten, löste bei den internationalen Besuchern größte Begeisterung aus. Die oft noch als Geheimtipp gehandelten Musiker, wie z.B. Oum oder Namvula, wurden vom Publikum frenetisch gefeiert. Neben der Musik stand der Besuch des Präsidenten von Sansibar im Zentrum des Festivals. Präsident Dr. Ali Mohamed Shein absolvierte ein reichhaltiges Besuchsprogramm und traf sich mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und seinem eigenen Fachgebiet, der Medizin. An mehreren Infoständen auf dem Festival präsentierten sich Kunsthandwerk, Tourismus und Handel aus Sansibar. Ebenfalls eigens aus Sansibar angereist war das Taarab Ensemble des berühmten sansibarischen Musikers Issa Matona.

Im ARTE Kinozelt wurden ergänzend vier interessante Dokumentarfilme über Sansibar gezeigt. Wie schon in der Vergangenheit, verlief auch das 27. Africa Festival in friedlichen Bahnen. Die Veranstalter verzeichneten keinerlei nennenswerte Zwischenfälle. Am Abschlusstag setze das Festival mit der Aktion „Gesicht zeigen“ ein deutlich vernehmbares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Der Bürgermeister der unterfränkischen Gemeinde Stammheim, in der die Partei „Die Rechte“ sich festzusetzen versucht, versprach, zusammen mit Vertretern der Initiative „Stammheim ist bunt“, sich mit allen zulässigen Mitteln gegen die Neonazis zur Wehr zu setzen. Ihre Unterstützung bei diesen Bemühungen sagten der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Sozialreferentin Hülya Düber zu. Auch das Africa Festival sprach seine Solidarität mit den Stammheimern aus. Die Festivalveranstalter können nach dem diesjährigen Erfolg voraussichtlich ihre drastischen Einsparmaßnahmen der letzten beiden Jahre im kommenden Jahr etwas lockern.

Schon in absehbarer Zeit werden die Vorbereitungen für das 28. International Africa Festival, das vom 26.05. – 29.05.2016 stattfinden wird, beginnen.

Bild: Das Infoteam des Festivals, das trotz Hitze und Stress stets freundlich blieb.

Orientierungshilfe

2015
Von der Sonne verwöhnt

Äußerst erfolgreich und von der Sonne verwöhnt endete am Sonntagabend das 27. International Africa Festival in Würzburg. Über 80.000 Besucher zog es an den vier Festivaltagen auf die Würzburger Talavera Mainwiesen. Die Abendkonzerte waren an drei Abenden komplett ausverkauft. Das abwechslungsreiche Musikprogramm, bei dem zahlreiche afrikanische Musiker und Bands zum ersten Mal in Deutschland bzw. Europa gastierten, löste bei den internationalen Besuchern größte Begeisterung aus. Die oft noch als Geheimtipp gehandelten Musiker, wie z.B. Oum oder Namvula, wurden vom Publikum frenetisch gefeiert. Neben der Musik stand der Besuch des Präsidenten von Sansibar im Zentrum des Festivals. Präsident Dr. Ali Mohamed Shein absolvierte ein reichhaltiges Besuchsprogramm und traf sich mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und seinem eigenen Fachgebiet, der Medizin. An mehreren Infoständen auf dem Festival präsentierten sich Kunsthandwerk, Tourismus und Handel aus Sansibar. Ebenfalls eigens aus Sansibar angereist war das Taarab Ensemble des berühmten sansibarischen Musikers Issa Matona.

Im ARTE Kinozelt wurden ergänzend vier interessante Dokumentarfilme über Sansibar gezeigt. Wie schon in der Vergangenheit, verlief auch das 27. Africa Festival in friedlichen Bahnen. Die Veranstalter verzeichneten keinerlei nennenswerte Zwischenfälle. Am Abschlusstag setze das Festival mit der Aktion „Gesicht zeigen“ ein deutlich vernehmbares Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Der Bürgermeister der unterfränkischen Gemeinde Stammheim, in der die Partei „Die Rechte“ sich festzusetzen versucht, versprach, zusammen mit Vertretern der Initiative „Stammheim ist bunt“, sich mit allen zulässigen Mitteln gegen die Neonazis zur Wehr zu setzen. Ihre Unterstützung bei diesen Bemühungen sagten der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Sozialreferentin Hülya Düber zu. Auch das Africa Festival sprach seine Solidarität mit den Stammheimern aus. Die Festivalveranstalter können nach dem diesjährigen Erfolg voraussichtlich ihre drastischen Einsparmaßnahmen der letzten beiden Jahre im kommenden Jahr etwas lockern.

Schon in absehbarer Zeit werden die Vorbereitungen für das 28. International Africa Festival, das vom 26.05. – 29.05.2016 stattfinden wird, beginnen.

Bild: Das Infoteam des Festivals, das trotz Hitze und Stress stets freundlich blieb.

Textdatum: 2015-06-08  
Textrechte:
© International Africa Festival - Press Office  
Artikelfoto/s: © International Africa Festival - Press Office
Ident-Code: 8955/618/1


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